AEK-Caffè in Thun: Poesie in Wort und Melodie
Text: AEK Caffè/Ko:L
Bild: Trespass-Archiv
Wenn Slam-Poeten die Bühne entern, dann werden dem Publikum die Wörter sprichwörtlich um die Ohren geschlagen. Denn Slam-Texte werden nicht gelesen, sondern performt: Flüstern, schreien, lamentieren, keuchen; erlaubt ist, was dem Text Leben einhaucht und dem Publikum gefällt. Am 12. Februar 2010 stehen die begnadeten Wortakrobaten Bettina Gugger, Simon Chen, Renate Leukert und Remo Rickenbacher auf der Bühne des AEK-Caffè in Thun.
Tschou zäme legen am 5. März nach. «Handwerk» -Keine Effekte aus der Elektronik-Trickkiste, kein Drum‘n Bass-Gehämmer - nur Hände, Holz und Saiten... und drei Stimmen: solides Handwerk. Das ist, was sie - seit sie zusammegefunden haben – produzieren und weiterentwickeln. Christian Tschanz präsentiert seine Chansons am 22. April zusammen mit Cellist Andreas Kühnrich und Cantautore Roberto Brigante in ganz besonderem Kleid. Seine Songs gehen sowohl in Frankreich, als auch in der Schweiz über die Sender und als unermüdlicher Performer hat Tschanz über 60 Konzerte gespielt. Die Musik ist erwachsener, geizt jedoch zu keiner Zeit mit wunderschönen Melodien. Die Texte reflektieren sein farbiges Leben und als Hörer fühlt man sich in Tschanz‘ Welt zu Hause. Der Saison-Abschluss am 6. Mai gehört schlieslich Nils Althaus. Nach über 90 öffentlichen Auftritten mit seinem Erstlingserfolg «Fuessnote» ist zweites Programm «Ändlech» endlich da - ein Trauermarsch zum Mitschunkeln, eine Guillotine mit ergonomischer Plüscheinlage, ein Nachruf, bei dem kein Auge trocken bleibt, und die mit Sicherheit längste Zugabe der Welt.