Mad Mad and the Bombs: Kompromisslos!
Text: Sime
Bilder: Trespass-Archiv
Die drei Heimberger Mäthu, Marco und Avi spielen nun schon seit seit Jahren zusammen. Bis vor kurzem kannte man sie noch unter dem Namen Electric Sheep Company. Für die Jungs bedeutet die Musik alles, sagen sie. Wenn sie am spielen sind können sie so richtig abschalten und in die Vergangenheit abtauchen. Erst vor kurzem haben sie sich dafür entschieden, der Band einen neuen Look zu verpassen und so wurde aus Electric Sheep Company Mad mad and the Bombs. Auch ihrer Musik gaben sie einen neuen Schliff, und überarbeiteten alle Songs komplett neu. „Jetzt können wir uns noch viel mehr mit unsere Musik identifizieren“, sagt Avi, der Drumer der Band. „Mit dem neuen Stil wollen wir den Leuten den Rockabilly etwas näher bringen und den Rock`n`Roll von früher neu aufleben lassen.“ Alle Songs werden von Mäthu, Sänger und Gitarrist der Band, selbst geschrieben.
Sie hatten auch schon mehrere Auftritte. Doch geniessen sie vor allem die „Heim-Auftritte“ in der Mokka Bar in Thun in vollen Zügen. Das spezielle Ambiente und die Tatsache, dass sie viele Leute dort persönlich kennen, machen die Auftritte im Mokka zu unvergesslichen Momente, betonen die Jungs. Nach dem zwei Jahre seit ihrem letzte Auftritt im Mokka vergangen sind, stürmten sie Anfang Februar nach einer kleinen Publicitypanne in „withe, withe and black“ auf die Bühne. Dem neuen Namen Mad mad and the Bombs machten sie alle Ehre und liessen die Bombe auch wirklich krachen. Die Fans konnten ihre Hüfte nicht mehr still halten, als die ersten Klänge von Kontrabass, Drum und Gitarre ertönten. Mäthu, Marco und Avi gaben alles: Avi spielte das ganze Konzert stehend am Drum, Marco spielte sich am Kontrabass die Finger blutig und Mäthu gab die selbst komponierten Songs übers Leben zum besten. Mokka, Blut und Mad mad and the Bombs oder Electric Sheep Company, wie sie sich 2007 noch nannten: eine wie es scheint unzertrennliche Mischung. Beim letzten Auftritt im Mokka war es Mäthu, der nach der Show blutende Finger hatte...
Man merkt und kann spüren, dass die Jungs auf der Bühne zuhause sind und es ihnen viel Spass macht, im Mokka abzurocken. Wünsche werden direkt ins Publikum gegeben – etwa, wenn schon nach wenigen Minuten das Bier ausgeht und man dringend Nachschub braucht. Da seit ihrem ersten Zusammentreffen mittlerweile sechs Jahre vergangen sind, haben viele eine Frage: „Wo bleibt denn das erste Album?“ - „Da wir bis vor kurzem noch nicht hunder prozentig zufrieden waren mit unseren Songs und sie deshalb neu überarbeitet haben, musste das Projekt Album etwas in den Hintergrund rücken“, erklärt Avi. Doch nun wollen sie in der nächsten Zeit ins Studio gehen, um ihr erstes Album aufzunehmen, welches noch in diesem Jahr erscheinen soll. Was wir ihnen nun mal glauben wollen – auch wenn sie es schon beim letzten Mal Mokka gesagt haben...