Natural Sound in den Bergen
Text: Eve
Bilder: Monthy/Eve
Das naturnahe Openair in den Bergen begann am späteren Freitag Nachmittag mit Sarbach. Monthy und ich trafen erst kurz vor Michael von der Heides Auftritt im Kientalerhof ein und hörten der Musik von oben zu. Praktisch mit uns kam auch ein kurzer, heftiger Regenguss, aber auch der einzig nennenswerte dieses Wochenendes. Ansonsten war es des öfteren bewölkt, kühl aber trocken. Mit Gardi Hutter kam zwar nicht die Sonne, dafür war der Abend schon zu fortgeschritten, aber sie zauberte Sonnenschein auf die Gesichter des Publikums. Mit Fanfare Ciocarlia ging das Programm auf der Bühne zu Ende und in der Disco im Kientalerhof konnten Nimmermüde übers ganze Weekend noch bis zum Morgengrauen weiterfeiern.
Der Samstag begann mit der Welt der Klänge von Stefan Fäsch, weiter mit dem International Klezmer Trio und Randolina. Auf der Liegewiese unterhielt das Webtisch Duo zwischen den Bühne-Acts und improvisierte mit dem Motto "da und dort, wann auch immer". Angeboten wurden unter anderem auch Shiatsubehandlungen und Sacred Dance mit Anita Horowitz. Die eher geringen Besucherzahlen hemmten nicht im Geringsten und es wurde getanzt, gewippt oder ganz einfach im Gras gesessen und der Musik, zum Beispiel von Stefan Imobersteg, gelauscht.
Ko:L, Monthy und ich machten unsere Interviews, fotografierten, machten neue Bekanntschaften und frischten Alte auf. Der spätere Abend war sehr abwechslungsreich, eine Feuershow war zu bewundern, und unter anderen spielten der Trummer solo, Gustav rockten ab, es gab exotische Klänge mit Famara und sphärische Töne mit Mich Gerber und Shirley Grimes. Ein farbenfrohes Musikprogramm also und kaum ein Festival, bei dem man den Artisten so nahe ist. Gardi Hutter, Trummer, Mich Gerber oder Rahburt Price, allen anderen mit seinen Kniesocken und einem farbenfrohen Zwiebel-Look modisch weit voraus, mischten sich nach ihren Auftritten unter die Gäste und genossen die Darbietungen der Anderen.
Dritter und letzter Tag, die Sonne meinte es gut mit den Openairbesuchern und lachte freudig vom Himmel. Es zog sogar die einen oder anderen in den kleinen Pool, um sich dort abzukühlen, und es war herrlich, auf der grünen Wiese zu liegen und einfach zu relaxen. Jung und Alt genossen diesen Tag im Kiental, die Musik und die eindrückliche Aussicht auf die Berge. Über alle drei Tage waren fleissige Helfer unterwegs, sorgten für Essen, Trinken und auch sonst für das Wohlbefinden der Besucher. Auch jetzt füllte das Webtisch Duo die Lücken zwischen den Konzerten, nebenbei lud Sarbach zur Märchenstunde ein, und andere, spezielle Angebote liefen für Neugierige und Wissensdurstige. Ab Mittag standen erst William White, Die Hellenbarden und andere auf der Bühne und der Abend war gefüllt mit Simon Ho and Friends und dem Schweizer King des Blues, Phillip Fankhauser, der im Radiointerview öfters ins Schmunzeln kam. Mehr dazu und noch mehr aus den Bergen gibt´s in unserer Sendung vom 8. August, 20 - 22 Uhr auf Radio Emme. Alles in allem drei wunderbare Tage am mittlerweile vierten Natural Sound Openair Kiental, mit einem fantastischen Musikprogramm und Unterhaltung pur.