Gampel 2011: Laut und melodiös
7.4.2011/Text: Promo, Bild: Trespass-Archiv
Das Headlining des Openair Gampel vom 18. bis 21. August kann sich aber sehen lassen: The Chemical Brothers, The Offspring und Seeed lassens in den Walliser Bergen kraeftig krachen. Das weitere Line-up praesentiert sich nicht minder hitverdächtig: Punk/Rock mit NoFX, Simple Plan, Skunk Anansie, Guano Apes und Yellowcard. Ganz eigene Musikstile versprechen die Verpflichtungen von The Baseballs, Dropkick Murphys, Mariachi El Bronx, Russkaja und Sound of Arrows.
So warm klang die Gampjierin Sina wohl noch nie. Auf ihrem mittlerweile neunten Album "Ich schwöru", mit total sieben Gold- und zwei Platinauszeichnungen im Gepäck, widerspricht Sina jedem aktuellen Trend und zeigt allerbestes Songwriter-Handwerk auf einem höchst musikalischen Niveau. Helvetiens Volk gefaellts: Platz 1 der Charts. Einer der seinen eigenen Weg geht, ist auch Adrian Stern. Ein begnadeter Songschreiber, ein toller Sänger und sympathischer Kumpel. Eine erfolgsversprechende Kollaboration findet derzeit zwischen Grand Mother's Funck und Akil the MC, dem Gründungsmitglied der Kult-HipHop-Truppe Jurassic 5, statt. Die Lausanner Favez sind ebenfalls mit einer neuen Scheibe am Start. Und jedesmal fragen sich Experten, wann gelingt ihnen endlich auch inder Schweiz der kommerzielle Durchbruch. "En Garde" hat alles was es dazu braucht, wuchtige Riffs, elegante Melodieführung, subtile Zwischentöne und clevere Texte. Aus dem "Berner Breitsch" kommt Steff la Cheffe. Sie gewann 2009 den m4music Newcomer of the Year Award und den ersten Rang in der Kategorie Urban. Fabienne Louves hat ihren Platz in der Schweizer Musikszene: Auf ihrem Zweitling "Fabuloes" präsentiert sie sich irgendwo zwischen bewährten Mundart-Schemen und vergöttertem Motown-Groove. 77 Bombay Street sind vier Brüder aus Scharans, welche mit ihrem Sound an die frühen Beatles und weitere Helden aus den wilden Zeiten erinnern. Zusammengemixt mit Einfluessen aus dem aktuellen Musikschaffen entsteht unverkennbares Liedgut mit Tiefgang. Auch so gar nicht schweizerisch klingen The Rambling Wheels. Musikalisch klingen sie wie die Brüder von Franz Ferdinand, The Jam oder Arctic Monkeys. Mit "You gotta swing" hatten The Raveners einen Song am Start, der ohne Plattenvertrag und aus reiner Begeisterung im Schweizer Radio DRS3 rauf und runter gespielt wurde.