Open Air Lumnezia 2006 – das grosse Festival im Kleinformat
Text: Openair Lumnezia/Ko:L
Bilder: Trespass-Archiv
Das 22. Open Air Lumnezia vom 21. und 22. Juli präsentiert ein hochstehendes und abwechslungsreiches Programm mit etlichen nationalen Grössen. Das Festival wird traditionsgemäss von einer Bündner Band eröffnet, diese Jahr durch Skywards, den Gewinnern des Coke-Musik Wettbewerbs. Ins Schwärmen gerät die Hip-Hop Fraktion bei den fünf jungen Herren von Breitbild, natürlich mit Liveband. Mit abwechslungsreichem und kraftvollem Ska-Punkrock wird die Churer Formation Unused Pawnshop das Programm vom Samstag einleiten. Liricas Analas, die weltweit wohl erste und einzige Rap-Combo welche ein mitreissendes Album in rätoromanischer Sprache veröffentlicht haben und auch jenseits der Sprachgrenze das Publikum zu begeistern wissen. «Bälpmoos» und «Scharlachrot» machte die Gruppe mit dem Kehrichtkübelnamen zu Stars. Seit November ist Patent Ochsner mit ihrem neuen Album „Liebi, Tod und Tüüfu“, das bereits mit Platin ausgezeichnet wurde, auf Tour. Neben diesen Schweizer Perlen stehen mit Skin, Beverley, Oropax, Curse, Mattafix, Silbermond oder Kosheen stehen auch eine stattliche Anzahl grossartiger internationaler Acts auf der Bündner Bühne.

Heuer nicht mehr hier: Das Openair Lumnezia
Die 22. Ausgabe des Open Air Lumnezia ist durch eine entscheidende Änderung gekennzeichnet, den Standortwechsel nach Degen. „Die Verlegung des Festivalareals geschieht vor allem aus logistischen Gründen“, schreiben die Organisatoren. „Der bisherige Standort liess wenig Spielraum für bauliche Neuerungen bzw. für eine Weiterentwicklung des Open Airs.“ Und: „Trotz des Standortwechsels, bleiben wir unserer Philosophie; klein aber fein –Qualität vor Quantität treu. Deshalb haben wir die Kapazität im überschaubaren Rahmen von 10´000 auf 13´000 (in 2Tagen) erhöht.“ Neu wird ebenfalls die Bühne, die den Besuchern nicht nur mehr Platz, sondern auch eine bessere Sicht auf das Bühnenspektakel bieten wird. Für die Übernachtung ist ein Zeltvoucher erforderlich, dieser ist für 10 Franken am Festivaleingang erhältlich. Offene Feuer sind auf dem gesamten Festivalareal verboten. Grillen, flirten und sich aufwärmen kann man jedoch an den offiziell eingerichteten Feuerstellen.